63PixelProjekt anfragen

3D-Scanning: Bestand erfassen, millimetergenau.

Wir erfassen Gebäude und Anlagen mit dem Laserscanner Leica RTC360 – 1,9 mm Genauigkeit auf 10 Meter – und liefern Punktwolken, Grundrisse und BIM-Grundlagen, mit denen Ihre Planer direkt weiterarbeiten.

Laserscanner
Leica RTC360
Genauigkeit
1,9 mm auf 10 m
Panoramen
432 Megapixel HDR je Standpunkt
Ergebnis
Punktwolke, Grundriss, BIM-Grundlage
Formate
E57, XYZ, OBJ, PDF

Wofür ein Scan die Grundlage ist

  • Laserscanner Leica RTC360 auf einem Stativ auf einer Stahlbühne hoch über dem Hüttenwerk, im Hintergrund Anlagen, Hallen und Windräder am Horizont
    Planung

    Bestand vor dem Umbau

    Aufmaß per Zollstock kostet Tage und bleibt lückenhaft. Ein Scan erfasst alles auf einmal – auch das, wonach in der Planungsphase noch niemand gefragt hat.

  • Punktwolke einer Industriehalle in Graustufen: Laufstege mit Geländern, Rohrleitungen und Anlagenteile, eine grüne Beschriftung an einer Anlage, im Vordergrund ein Mitarbeiter mit Helm, in der Mitte eine weitere Person
    Zusammenarbeit

    Ferngutachten statt Anreise

    Externe Planer, Anbieter und Gutachter begehen die Anlage im Modell und messen selbst nach, ohne vor Ort zu sein. Bei laufendem Betrieb oft der einzige praktikable Weg.

  • Punktwolke einer Fachwerkfassade mit Ziermauerwerk und Sprossenfenstern, an einem Fenster eine Messung: 1,545 m Höhe, dazu die Koordinaten beider Messpunkte
    Dokumentation

    Zustand als Beweis

    Vor Umbau, Übergabe oder Sanierung: ein Zustand, festgehalten und millimetergenau nachmessbar. Auch Jahre später.

  • 3D-Modell des Geländes an der Kluskapelle in Goslar aus Scandaten: Mauerzüge, ein hoher Pfeiler, mehrere kleinere Bauwerke und ein halbrunder Abschluss, dazwischen Bewuchs
    Denkmalpflege

    Was sich nicht wiederholen lässt

    Historische Bausubstanz, Bergwerke, Industriedenkmale – einmal erfasst, bleibt die Geometrie erhalten, unabhängig davon, was mit dem Original passiert.

Beispiel: Hochofen vor der Neuzustellung

Für die Neuzustellung eines Hochofens der Salzgitter Flachstahl GmbH haben wir die komplette Anlage erfasst – samt Möllerung, Winderhitzern und Schalthäusern. Ergebnis: über zwei Terabyte verarbeitete Scandaten, auf deren Grundlage externe Anbieter virtuelle, messfähige Begehungen durchführen konnten, ohne anzureisen.

Zum Projekt

Ablauf in vier Schritten

  1. Vorab

    Begehung

    Wir klären Umfang, Genauigkeitsanforderung und Zielformat – denn ein BIM-Modell braucht eine andere Aufnahme als eine reine Dokumentation.

  2. Vor Ort

    Scan

    Standpunkt für Standpunkt mit LiDAR, ergänzt um HDR-Panoramen. Bei laufendem Betrieb arbeiten wir bereichsweise.

  3. Bei uns

    Registrierung

    Zusammenführen der Standpunkte zu einer georeferenzierten Gesamtpunktwolke, Bereinigung und Prüfung.

  4. Übergabe

    Ableitung

    Grundrisse, Schnitte, Volumenberechnungen oder BIM-Grundlagen – im Format, das Ihre Planer brauchen.

Häufige Fragen

Ihre Frage ist nicht dabei? Fragen Sie uns direkt.

Was ist eine Punktwolke?

Millionen einzeln vermessener Punkte im Raum, jeder mit Position und Farbe. Zusammen ergeben sie ein maßstabsgetreues Abbild des Objekts, aus dem sich Grundrisse, Schnitte und 3D-Modelle ableiten lassen.

Kann ich damit direkt in CAD oder BIM arbeiten?

Ja. Wir liefern gängige Austauschformate wie E57, aus denen sich Punktwolken in CAD- und BIM-Software importieren lassen. Auf Wunsch leiten wir Grundrisse und Modelle gleich für Sie ab.

Muss der Betrieb dafür stillstehen?

In der Regel nicht. Wir arbeiten bereichsweise und stimmen die Zeitfenster vorher ab. Bei Anlagen mit Sicherheitsauflagen planen wir die Begehung gemeinsam mit Ihrer Betriebsleitung.

Scan oder Matterport-Rundgang?

Ein Rundgang ist für Menschen gemacht: ansehen, erleben, grob messen. Ein Laserscan ist für Planung gemacht: exakte Geometrie als Arbeitsgrundlage. Wo beides gebraucht wird, nehmen wir beides auf.

Was soll erfasst werden?

Objektart, ungefähre Größe und Zielformat genügen für eine erste Einschätzung.