Goslar · Museum
Zinnfiguren-Museum Goslar als 3D-Rundgang
In der historischen Lohmühle am Klapperhagen erzählen Dioramen aus Zinnfiguren mehr als 1.000 Jahre Geschichte von Goslar und der Harzregion.
- Branche
- Museen & Kultur
- Technik
- Matterport · 3D-Rundgang
- Leistung
- Matterport-3D-Rundgang
Geschichte
Das Zinnfiguren-Museum in Goslar, hier als 3D-Rundgang, hat seinen Sitz in der Lohmühle am Klapperhagen in der Altstadt. Lohmühlen zerkleinerten die Rinde von Eichen, Fichten und Tannen; daraus gewann man die Gerbsäure für die Lederherstellung. Von einst rund 40 Mühlen in Goslar ist dies die einzige erhaltene Lohmühle, und ihr Stampfwerk ist noch betriebsfähig. Von 2011 bis 2013 wurde sie aufwendig restauriert.
Das Museum besteht seit mehr als 40 Jahren und wird vom Förderkreis Goslarer Zinnfiguren-Museum getragen, überwiegend ehrenamtlich. Am Anfang standen Leihgaben von Sammlern, die nach und nach durch eigens gebaute Dioramen ersetzt wurden. Darin treten Kaiser, Bischöfe und Bergleute ebenso auf wie Frauen, Männer und Kinder bei Arbeit und Fest.
Drei Abteilungen widmen sich den Welterbestätten der Region: der Altstadt von Goslar, dem Bergbau am Rammelsberg und der Oberharzer Wasserwirtschaft. Besucher können außerdem eine eigene Zinnfigur gießen.



