360°-Bilder
Eine Aufnahme, die den kompletten Raum um den Aufnahmepunkt erfasst – 360 Grad horizontal, 180 Grad vertikal.
Ein 360°-Bild bildet alles ab, was von einem Standpunkt aus sichtbar ist: rundum und von oben bis unten. Gespeichert wird es meist als equirektangulare Projektion – ein Bild im Seitenverhältnis 2:1, das aussieht wie eine verzerrte Weltkarte. Erst der Betrachter im Browser, in der App oder in der VR-Brille legt diese Fläche wieder zur Kugel zusammen.
Entstanden sind die Aufnahmen entweder mit einer 360°-Kamera, deren zwei oder mehr Objektive gleichzeitig auslösen, oder aus mehreren Einzelaufnahmen, die per Stitching zusammengesetzt werden.
In der Praxis sind 360°-Bilder die Grundlage für virtuelle Rundgänge, Street-View-Veröffentlichungen und Dokumentationen. Die Auflösung ist dabei wichtiger, als viele erwarten: Weil der Betrachter immer nur einen Ausschnitt sieht, bleiben von einem Panorama mit 8.000 Pixeln Breite bei 90 Grad Sichtfeld etwa 2.000 Pixel übrig, ungefähr die Breite eines Full-HD-Bildes.