Edge Computing
Daten dort verarbeiten, wo sie entstehen – statt sie in ein Rechenzentrum zu schicken.
Edge Computing bedeutet, Rechenarbeit an den Rand des Netzes zu verlagern: auf das Gerät, an dem die Daten anfallen, statt auf einen Server irgendwo. Der Gegenentwurf ist die Cloud, bei der alles erst hochgeladen und dann verarbeitet wird.
Die Vorteile sind praktischer Natur: keine Wartezeit durch Upload, keine Abhängigkeit von der Verbindung, keine laufenden Kosten pro verarbeitetem Bild.
Der wichtigste Punkt ist aber rechtlich. Was das Gerät nie verlässt, braucht keinen Auftragsverarbeitungsvertrag, keine Prüfung von Serverstandorten und keine Löschfristen-Diskussion mit einem Dienstleister.