63PixelProjekt anfragen

360°-Videos

Bewegtbild, bei dem der Zuschauer die Blickrichtung selbst bestimmt – statt der Regie.

Begriff
360°-Video
Auch
VR-Video, immersives Video, sphärisches Video

Ein 360°-Video besteht aus fortlaufenden Kugelpanoramen. Der Zuschauer dreht sich im Bild, indem er das Gerät bewegt, zieht oder den Kopf in der VR-Brille wendet. Die Kameraposition bleibt dabei fest – bewegen kann man sich nur, wenn die Kamera es beim Dreh getan hat.

Der entscheidende technische Punkt ist die Auflösung pro Blickfeld. Da immer nur ein Ausschnitt sichtbar ist, verteilt sich die Auflösung auf die gesamte Kugel: Ein 4K-360°-Video bietet bei 90 Grad Sichtfeld nur rund 1.000 Pixel Breite und wirkt damit etwa so scharf wie ein schwaches HD-Bild. Für ordentliche Qualität sind daher 5,7K oder 8K die praktische Untergrenze – mit entsprechend hoher Bitrate.

Gegenüber einem begehbaren Rundgang hat 360°-Video einen anderen Zweck: Es erzählt eine Szene mit Ton und Bewegung, statt einen Raum zur freien Erkundung zu öffnen.