Photogrammetrie
3D-Geometrie, berechnet aus vielen überlappenden Fotos desselben Objekts.
Bei der Photogrammetrie entsteht die dritte Dimension aus zweidimensionalen Fotos: Software sucht in überlappenden Aufnahmen identische Bildpunkte und berechnet daraus Kamerapositionen und Objektgeometrie. Je mehr Blickwinkel, desto vollständiger das Ergebnis.
Der große Vorteil ist die Texturqualität. Weil das Modell aus Fotos entsteht, sieht es realistisch aus – gerade bei Fassaden, Skulpturen und Objekten mit feiner Oberflächenstruktur.
Die Grenzen liegen dort, wo es keine Bildmerkmale gibt: einfarbige Wände, spiegelnde und transparente Flächen, schlechtes Licht. In der Praxis werden Laserscan und Photogrammetrie deshalb oft kombiniert, wenn es auf Vollständigkeit ankommt – der Laserscan für die Geometrie, die Photogrammetrie für die Oberfläche.