Infrarot-3D-Scanning
Tiefenerfassung mit unsichtbarem Infrarotlicht – schnell in Innenräumen, schwierig bei Sonne.
Infrarot-Scanner projizieren ein Muster aus unsichtbarem Licht in den Raum und messen, wie es sich auf den Oberflächen verformt. Aus dieser Verformung berechnet das Gerät Entfernungen und damit die Raumgeometrie.
Das Verfahren ist schnell und in Innenräumen sehr zuverlässig – viele 3D-Kameras für Gebäudeaufnahmen arbeiten damit. Die Schwäche zeigt sich draußen: Sonnenlicht enthält selbst viel Infrarot und überstrahlt das projizierte Muster, sodass die Messung ungenau wird oder ganz ausfällt.
Deshalb kommen bei Außenaufnahmen und großen Distanzen eher LiDAR oder Photogrammetrie zum Einsatz. Glas und spiegelnde Flächen bleiben für beide Verfahren schwierig.