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Immobilien: Besichtigung vor der Besichtigung.

Wer ein Objekt vorher komplett durchlaufen konnte, kommt zum Termin mit konkreten Fragen statt mit allgemeiner Neugier. Das spart Ihnen Besichtigungen, die ohnehin zu nichts geführt hätten.

CoWorking Space FF51

Gewerbefläche mit offenen und geschlossenen Arbeitsbereichen – begehbar für Interessenten, die den Zuschnitt prüfen wollen.

Flur eines Coworking Space mit Glastrennwänden, geschwungenen Lichtbändern an der Decke und Blick in einen AufenthaltsbereichRundgang betretenLädt Inhalte von matterport.com erst nach Klick.

Was ein Rundgang in der Vermarktung leistet

  • Vorqualifizierung

    Weniger Termine, bessere Termine

    Interessenten, die den Zuschnitt schon kennen, sagen von selbst ab, wenn das Objekt nicht passt. Übrig bleiben die, die wirklich in Frage kommen.

  • Reichweite

    Auch für Interessenten von weiter weg

    Berufliche Umzüge, Kapitalanleger, Angehörige im Ausland: Für alle, die nicht mal eben vorbeikommen können, ist ein Rundgang oft die Entscheidungsgrundlage.

  • Gewerbe

    Büros und Coworking verständlich machen

    Bei Gewerbeflächen zählt, wie die Bereiche zusammenhängen: offene Arbeitsplätze, Besprechungsräume, Teeküche, Lager. Im Rundgang sieht das ganze Team eines Mietinteressenten den Zuschnitt, nicht nur die eine Person, die zum Termin kommt.

  • Unterlagen

    Grundriss und Maße inklusive

    Aus der Aufnahme entstehen schematische Grundrisse, und im Modell lassen sich Wandlängen und Raumhöhen direkt nachmessen – ohne zweiten Termin mit dem Zollstock.

  • Akquise

    Ein sichtbares Argument gegenüber Eigentümern

    Wer einen Makler auswählt, will wissen, wie sein Objekt präsentiert wird. Ein Rundgang aus einem früheren Auftrag zeigt das konkreter als jede Leistungsbeschreibung im Exposé.

  • Bestand

    Zustand bei Übergabe festhalten

    Bei Vermietung und Verkauf dokumentiert ein Rundgang den Zustand zum Stichtag – hilfreich, wenn später über Veränderungen gesprochen wird.

Immobilienvermarktung besteht zu einem großen Teil aus Terminen, die zu nichts führen. Fotos zeigen einzelne Räume, aber nicht den Zusammenhang: wie man vom Flur in die Küche kommt, ob das Schlafzimmer wirklich zur Straße liegt, wie groß der Zuschnitt tatsächlich wirkt.

Ein Rundgang beantwortet genau diese Fragen, bevor jemand im Auto sitzt. Für Sie heißt das weniger Aufwand pro Abschluss – für Interessenten weniger Enttäuschungen.

Was Interessenten im Rundgang sehen

Interessenten nutzen den Rundgang so, wie es zu ihrer Entscheidung passt: am Abend in Ruhe, gemeinsam mit dem Partner, ein zweites oder drittes Mal vor dem Rückruf. Die Dollhouse-Ansicht zeigt das ganze Objekt auf einen Blick, der Grundriss die Lage der Räume zueinander, und die Messfunktion beantwortet die Frage, ob das Sofa an die Wand passt.

Was ein Rundgang nicht ersetzt, bleibt Sache des Termins vor Ort: Geräusche von Straße und Nachbarn, die Umgebung, der Eindruck beim Ankommen. Er zeigt Räume, Ausstattung, Licht und Raumwirkung – also genau das, was sich aus Fotos am schlechtesten erschließt.

Gewerbeflächen und Coworking

Bei Gewerbeflächen wiegt das noch schwerer. Wer ein Büro, eine Praxisfläche oder einen Platz im Coworking Space sucht, entscheidet selten allein. Ein Link, den man in der Geschäftsführung oder im Team herumschicken kann, bringt alle Beteiligten auf denselben Stand, bevor jemand einen gemeinsamen Besichtigungstermin koordinieren muss.

Bei Coworking Spaces kommt hinzu, dass sich das Angebot laufend an neue Mieter richtet. Der Rundgang zeigt feste Büros, flexible Arbeitsplätze und Gemeinschaftsflächen in ihrem Zusammenhang und bleibt gültig, auch wenn einzelne Plätze den Nutzer wechseln.

Vorbereitung

Vorbereiten müssen Sie wenig: aufgeräumte Räume, eingeschaltetes Licht, persönliche Fotos und Unterlagen aus dem Blickfeld. Bei bewohnten Objekten lohnt sich eine kurze Absprache mit den Bewohnern, was im Rundgang zu sehen sein soll. Bei leerstehenden Objekten sollten Sie vorher prüfen, ob alle Leuchten funktionieren und sich die Rollläden öffnen lassen: Dunkle Räume wirken im Rundgang kleiner, als sie sind. Welche Bereiche dazugehören, etwa Keller, Dachboden oder Garten, legen wir vorher gemeinsam fest.

Häufige Fragen

Ihre Frage ist nicht dabei? Fragen Sie uns direkt.

Lohnt sich das auch bei kleinen Wohnungen?

Bei Standardwohnungen in gefragter Lage entscheidet oft der Preis, nicht die Präsentation. Deutlich lohnender ist ein Rundgang bei erklärungsbedürftigen Objekten: verwinkelte Altbauten, Gewerbeflächen, Häuser mit Umbaubedarf – überall dort, wo Fotos den Zuschnitt nicht vermitteln.

Wie lange dauert die Aufnahme?

Das hängt von Fläche, Etagenzahl und Verwinkelung ab: Ein verschachtelter Altbau braucht mehr Standpunkte als ein offener Neubau gleicher Größe. Den Zeitbedarf klären wir vorab bei der Begehung, vor Ort oder telefonisch anhand von Fotos.

Reichen die Maße aus dem Rundgang für eine Wohnflächenberechnung?

Gedacht sind sie für die Vermarktung: Wandlängen und Raumhöhen lassen sich im Modell nachmessen, die Grundrisse sind schematisch. Für eine verbindliche Flächenberechnung oder als Planungsgrundlage für einen Umbau ist ein Laserscan die bessere Wahl.

Was passiert mit dem Rundgang nach dem Verkauf?

Sie entscheiden, wann er offline geht. Das erste Hosting-Jahr ist im Projektpreis enthalten; danach entscheiden Sie jährlich neu, ob der Rundgang online bleibt.

Können wir ihn in Immobilienportale einbinden?

Ja, per Link oder Einbettungscode – je nachdem, was das jeweilige Portal zulässt.

Welches Objekt sollen wir begehbar machen?

Objektart und ungefähre Größe genügen für ein Festpreisangebot.