Einzelhandel: das Ladengeschäft, das nie schließt.
Der stationäre Handel konkurriert mit Anbietern, die 24 Stunden geöffnet haben. Ein Rundgang gibt Ihrem Laden dieselbe Verfügbarkeit – ohne dass Sie ein Lager aufbauen oder Pakete verschicken müssen.
VEDES-Spielwarengeschäft
Für einen VEDES-Händler in Goslar haben wir das Ladengeschäft als Rundgang erfasst und Produkte im Raum anklickbar gemacht. Matterport hat das Projekt als offizielle Case Study veröffentlicht – als Beispiel dafür, wie stationärer Handel digitale Sichtbarkeit gewinnt, ohne zum Onlineshop zu werden.
Was ein Rundgang im Handel bewirkt
- Sichtbarkeit
Vor dem Weg ins Geschäft
Kunden sehen Ladenfläche, Sortimentsbreite und Ambiente, bevor sie sich auf den Weg machen. Gerade bei Fachgeschäften entscheidet das darüber, ob jemand überhaupt kommt.
- Sortiment
Produkte anklickbar im Raum
Infopunkte an Regalen und Exponaten führen direkt zu Produktseite, Datenblatt oder Shop. Der Rundgang wird vom Schaufenster zum Vertriebskanal.
- Fläche
Große Flächen begreifbar machen
Autohäuser, Caravan-Händler, Fahrradgeschäfte: Wo das Sortiment über eine große Halle oder mehrere Etagen verteilt ist, zeigt ein Rundgang Umfang und Auswahl besser als jede Bildergalerie.
- Google
Auch in Maps sichtbar
Mit einer Street-View-Innenansicht blicken Kunden schon beim Nachschlagen von Öffnungszeiten und Route in Ihren Laden. Wer dort volle Regale sieht, plant den Besuch fest ein.
Im Handel scheitert Digitalisierung oft an der Annahme, es gehe nur um einen Onlineshop. Für viele Fachgeschäfte ist das weder wirtschaftlich noch notwendig: Das Ziel ist nicht der Versand, sondern der Besuch.
Ein Rundgang arbeitet genau auf dieses Ziel hin. Er zeigt, dass es sich lohnt vorbeizukommen – und beantwortet die Fragen, die Kunden sonst vom Kommen abhalten: Gibt es dort überhaupt, was ich suche? Ist die Auswahl groß genug? Passt der Laden zu mir?
Was Kunden im Laden-Rundgang sehen
Ein Foto zeigt ein Regal, ein Rundgang zeigt den Laden: wie die Abteilungen liegen, wie breit die Gänge sind, wo die Beratung sitzt und was im hinteren Teil wartet, den man vom Schaufenster aus nie sieht. Kunden bewegen sich frei durch die Fläche, schauen sich Auslagen aus der Nähe an und verschaffen sich in der Dollhouse-Ansicht einen Überblick über mehrere Etagen. Für Fachgeschäfte mit tiefem Sortiment ist das der eigentliche Wert: Die Auswahl wird sichtbar, ohne dass jemand eine Produktliste lesen muss. Auch Praktisches klärt sich nebenbei: ob der Eingang stufenlos ist, ob man mit Kinderwagen oder Rollstuhl durch die Gänge kommt und wo Umkleiden oder Probierecken liegen.
Einsatz je nach Sortiment
- Autohaus und Caravan: Ausstellungsfläche, Serviceannahme und Fahrzeuge. Infopunkte an einzelnen Modellen führen zu Datenblatt oder Angebot und lassen sich ändern, wenn ein Fahrzeug verkauft ist.
- Fahrrad und E-Bike: Modellvielfalt, Zubehör und Werkstatt. Bei hochpreisigen Rädern wollen Kunden vorher wissen, ob sich die Anfahrt lohnt.
- Parfümerie und Kosmetik: Marken, Regalwelten und Beratungsplätze. Den Duft erlebt man nur im Laden – der Rundgang macht neugierig auf den Besuch.
- Möbel, Küchen, Musikinstrumente: Ausstellungen, in denen Kunden lange verweilen und die sich auf Fotos kaum als Ganzes zeigen lassen.
Produkte verlinken, ohne einen Shop zu betreiben
Infopunkte machen aus dem Rundgang ein Schaufenster mit Verweisen: auf Herstellerseiten, Datenblätter, Videos, Prospekte oder, wenn vorhanden, den eigenen Onlineshop. Wer keinen Shop hat, verweist auf Telefon, E-Mail oder Terminvereinbarung – der Rundgang führt dann nicht zur Bestellung, sondern zum Besuch. Sinnvoll sind wenige, gut gewählte Punkte: Neuheiten, starke Marken, Beratungsangebote. Ein Rundgang mit Dutzenden Punkten wirkt wie ein Katalog und ist schnell veraltet.
Worauf es bei der Aufnahme ankommt
Der Rundgang zeigt den Zustand eines Tages. Aufgefüllte Regale, eine aufgeräumte Kassenzone und Gänge ohne Kartons machen den größten Unterschied. Plakate mit Aktionspreisen und Datumsangaben sind bald überholt; was dauerhaft gilt, darf im Bild bleiben. Saisonware planen Sie bewusst ein oder bewusst aus – beides ist legitim, es sollte nur eine Entscheidung sein, kein Zufall.
Wo der Rundgang eingebunden wird
Auf Ihrer Website erscheint er mit Vorschaubild und lädt erst nach einem Klick. Dazu kommen Links in Newsletter, Social Media und Händlerverzeichnissen sowie in Antworten an Kunden, die nach einem bestimmten Produkt fragen. Die Street-View-Innenansicht arbeitet parallel in Google Maps und erreicht Kunden, die Ihren Laden noch gar nicht kennen.
Häufige Fragen
Ihre Frage ist nicht dabei? Fragen Sie uns direkt.
Lohnt sich das für ein einzelnes Ladengeschäft?
Das hängt weniger von der Größe ab als vom Sortiment. Bei erklärungsbedürftigen oder hochpreisigen Waren – Fahrräder, Möbel, Fahrzeuge, Musikinstrumente – hat ein Rundgang klaren Nutzen. Bei einem reinen Nahversorger bringt eine gute Street-View-Innenansicht meist mehr fürs Geld.
Können wir Produkte direkt verlinken?
Ja. Wir setzen Infopunkte an beliebige Stellen im Rundgang, die zu Produktseiten, PDFs, Videos oder Ihrem Shop führen. Diese Punkte lassen sich später ändern, ohne dass neu aufgenommen werden muss.
Was passiert, wenn wir umräumen?
Der Rundgang zeigt den Zustand der Aufnahme. Saisonale Umbauten sind meist unkritisch – die Ladenfläche bleibt erkennbar. Bei grundlegenden Umgestaltungen nehmen wir neu auf; Teilbereiche lassen sich separat aktualisieren.
Müssen Kunden und Mitarbeiter aus dem Bild?
Ja, am einfachsten vor Ladenöffnung.

