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Gastronomie: den Gast schon vorher am Tisch platzieren.

Bei der Wahl eines Lokals zählt der erste Eindruck: Wie ist der Raum eingerichtet, wie hell ist es, wo sitzt man? Ein Rundgang zeigt Ambiente und Gastraum, und in Google Maps erscheint er dort, wo die Suche ohnehin beginnt.

Zarrillo „Bellacucina“

Gastraum und Ambiente eines Restaurants – aufgenommen außerhalb der Servicezeiten.

Gastraum eines Restaurants mit eingedeckten Tischen, schwarzen Lederstühlen, Pendelleuchten und bodentiefen FensternRundgang betretenLädt Inhalte von matterport.com erst nach Klick.

Was ein Rundgang in der Gastronomie leistet

  • Sichtbarkeit

    Direkt im Google-Profil

    Wer abends ein Restaurant in der Nähe sucht, entscheidet oft schon in der Kartenansicht. Mit einer Street-View-Innenansicht sehen Gäste dort Ihren Gastraum, bevor sie die erste Bewertung lesen.

  • Feiern

    Räume für Feiern vermarkten

    Geburtstage, Firmenfeiern, Hochzeiten: Wer Nebenräume und Kapazitäten zeigen kann, bekommt konkretere Anfragen – und muss weniger Besichtigungstermine geben.

  • Erwartung

    Kein Missverständnis beim Ankommen

    Gäste sehen vorher, ob es rustikal oder modern, hell oder gedämpft, weitläufig oder intim ist. Das verhindert Enttäuschungen und die Bewertungen, die daraus folgen.

  • Barrierefreiheit

    Zugang sichtbar machen

    Stufen, Türbreiten, Lage der Toiletten: Für Gäste mit Mobilitätseinschränkung ist das die entscheidende Information – und sie steht selten auf der Website.

Gastronomie lebt von einem Eindruck, der sich schwer beschreiben lässt. Genau deshalb suchen Menschen vor dem Besuch nach Bildern – und finden oft nur Tellerfotos und einen Ausschnitt der Theke.

Ein Rundgang zeigt stattdessen den Raum: wie die Tische stehen, wie hell es ist, ob die Familienfeier dort Platz hat. Für Gäste ist das die Antwort auf die Frage, die sie eigentlich stellen.

Was Gäste im Restaurant-Rundgang sehen

Eingang, Gastraum, Bar, Terrasse oder Biergarten, Nebenräume und den Weg zu den Toiletten. Einrichtung, Materialien, Tageslicht und Beleuchtung bestimmen die Raumwirkung, und die kommt im Rundgang gut zur Geltung: Dunkles Holz und warmes Licht wirken anders als helle Fliesen und große Fenster. Was der Rundgang nicht zeigt, ist der volle Abend mit Stimmengewirr und Musik – er zeigt den Raum, in dem dieser Abend stattfindet. Für viele Gäste reicht das, um zu wissen, ob das Lokal zum Anlass passt: Geschäftsessen, erstes Treffen, Familienfeier. Touristen und Geschäftsreisende kennen die Stadt oft nicht und wählen über die Karte aus; ein Blick in den Gastraum gibt ihnen dort mehr Sicherheit als ein Sternedurchschnitt.

Feiern, Gruppen und Veranstaltungen

Für das Veranstaltungsgeschäft ist der Rundgang ein Verkaufswerkzeug. Wer eine Feier plant, will wissen, wie die Tafel stehen kann, wo das Buffet Platz hat und ob es einen eigenen Eingang oder Garderobe gibt. Mit der Messfunktion lassen sich Raummaße prüfen, der schematische Grundriss hilft bei der Tischplanung. Infopunkte können auf Bankettmappe, Menüvorschläge oder das Anfrageformular verweisen. So kommen Anfragen mit konkreten Vorstellungen, und die Besichtigung vor Ort wird zum Abschlusstermin statt zum ersten Kennenlernen.

Einsatz je nach Betrieb

  • Restaurants: Gastraum, Nebenräume und Terrasse – dazu die Räume, die Gäste sonst nur auf Nachfrage zu sehen bekommen.
  • Bars und Kneipen: Tresen, Sitzecken und Raucherbereich. Der Rundgang zeigt, ob es ruhige Plätze für zwei gibt oder ob die Bar eher ein Ort für Gruppen ist.
  • Cafés: Fensterplätze, ruhige Ecken, Platz für Kinderwagen.
  • Landgasthöfe und Ausflugslokale: Saal, Biergarten und Spielplatz – Ausflügler planen den Besuch oft von weiter weg.
  • Hotelrestaurants: zusammen mit Zimmern und Tagungsräumen in einem Rundgang, siehe Hotels und Ferienwohnungen.

Worauf es bei der Aufnahme ankommt

Tische eingedeckt oder bewusst leer – beides funktioniert, sollte aber im ganzen Haus einheitlich sein. Stühle gerade, Theke aufgeräumt, keine Lieferkisten im Gang. Die Tafel mit dem Tagesgericht stimmt nur an einem Tag; die Karte gehört als Verweis an einen Infopunkt, nicht ins Bild. Die Beleuchtung stellen Sie so ein wie im Service, damit die Raumwirkung stimmt. Wer Terrasse oder Biergarten zeigen will, plant den Termin in der Saison, wenn Möbel und Schirme draußen stehen. Die Küche zeigen nur wenige Betriebe; wer eine offene Küche hat, bezieht sie bewusst ein und sorgt dafür, dass dort während der Aufnahme niemand vorbereitet.

Häufige Fragen

Ihre Frage ist nicht dabei? Fragen Sie uns direkt.

Wann kann aufgenommen werden?

Vor dem Service oder an Ruhetagen, damit keine Gäste im Bild sind und die Räume aufgeräumt wirken. Wie lange die Aufnahme dauert, hängt von Fläche und Verwinkelung ab – Gastraum, Terrasse und Nebenräume summieren sich. Den Zeitbedarf klären wir bei der Begehung.

Lohnt sich das mehr als gute Fotos?

Für die Speisekarte nicht – dafür sind Fotos besser. Für Räume, Ambiente und Raumaufteilung schon, besonders wenn Sie Feiern vermarkten oder mehrere Bereiche haben, die auf Fotos verschwimmen.

Bekommen wir den Rundgang auch in Google Maps?

Ja, das ist bei Gastronomie meist der größte Hebel. Wir nehmen die Innenansicht so auf, dass sie sich mit Ihrem Unternehmensprofil verknüpfen lässt.

Was, wenn wir umdekorieren oder umbauen?

Saisonale Dekoration ist unkritisch. Bei einem echten Umbau nehmen wir neu auf – meist günstiger als die Erstaufnahme, weil Ablauf und Standpunkte bekannt sind.

Sollen Gäste vorher hereinschauen können?

Erzählen Sie uns von Gastraum, Terrasse und Nebenräumen – wir schlagen einen Termin vor dem Service oder an Ihrem Ruhetag vor.