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Kommunen und Tourismus: den Ort zeigen, bevor jemand anreist.

Wir digitalisieren Innenstädte, Wege und öffentliche Gebäude – für Tourismusmarketing, Bürgerinformation und die Dokumentation von Bestand, den niemand doppelt erfassen will.

Was Kommunen mit digitalen Zwillingen machen

  • Tourismus

    Der Ort als Vorschau

    Wer eine Stadt vorher erkundet hat, plant konkreter und bleibt länger. Für Städte mit historischem Kern ist das ein direkter Hebel auf Übernachtungen.

  • Bürgerservice

    Wege und Ämter zeigen

    Rathaus, Bürgerbüro, Veranstaltungsräume: Wer vorab weiß, wo welcher Schalter ist, kommt zielgerichtet an – und fragt nicht am Empfang.

  • Barrierefreiheit

    Stufen sehen, bevor man davorsteht

    Rathaus, Stadtbibliothek, Altstadtgasse: Wer mit Rollstuhl, Rollator oder Kinderwagen unterwegs ist, erkennt im Rundgang vorab Stufen, Rampen und Aufzüge und plant den Weg entsprechend.

  • Erschließung

    Wege, die kein Kartendienst kennt

    Fußgängerzonen, Parks, Friedhöfe, Wanderwege: Wir erfassen sie als blaue Linien für Street View.

  • Bestand

    Öffentliche Gebäude dokumentieren

    Schulen, Turnhallen, Verwaltungsgebäude: Ein Laserscan liefert die Planungsgrundlage für Sanierungen – und bleibt als Bestandsdokumentation dauerhaft nutzbar.

  • Beteiligung

    Die Ausgangslage für alle sichtbar

    Soll ein Platz umgestaltet oder ein Gebäude umgebaut werden, zeigt die Aufnahme den heutigen Zustand. Rat, Verwaltung und Bürger diskutieren dann über denselben Ort, nicht über unterschiedliche Erinnerungen daran.

Kommunale Projekte haben eine Eigenschaft, die sie von privatwirtschaftlichen unterscheidet: Die Daten werden oft länger gebraucht, als das Projekt läuft, und von mehr Stellen, als ursprünglich beteiligt waren.

Deshalb klären wir am Anfang, wer das Ergebnis später nutzen soll. Eine Aufnahme, die gleichzeitig Tourismusmarketing und Liegenschaftsverwaltung bedient, kostet wenig mehr als eine für nur einen Zweck – vorausgesetzt, man plant sie von vornherein so.

Tourismus: der Ort vor der Reise

Im Tourismus wirkt ein Rundgang vor allem in der Planungsphase einer Reise. Gäste sehen, wie die Altstadt aussieht, welche Sehenswürdigkeiten nah beieinanderliegen und wie man sich zwischen ihnen zurechtfindet. Verknüpft mit Google Street View erscheint dieselbe Aufnahme dort, wo Reisende ohnehin suchen: in Google Maps. Wie das zusammenspielt, beschreibt der Wiki-Eintrag zu Tourismus und 360°-Medien. Auch in der Tourist-Information ist der Rundgang ein Werkzeug: Am Bildschirm lässt sich Gästen zeigen, wie sie zum Ziel kommen und was sie dort erwartet.

Dabei gilt: Ein Rundgang zeigt Plätze, Gassen und Gebäude mit ihrem Licht und ihrer Raumwirkung, aber nicht das Leben darin, also keinen Wochenmarkt und kein Stadtfest. Für Veranstaltungen bleiben Fotos und Videos das bessere Mittel. Der Rundgang beantwortet die Frage, wie es dort aussieht und wie man hinkommt.

Verwaltung: Daten, die bleiben

Für die Verwaltung zählt eher die Nachnutzung. Dieselben Aufnahmen helfen der Liegenschaftsverwaltung bei der Raumplanung, dem Bauamt bei Sanierungen und den Veranstaltern städtischer Säle bei der Vermietung. Damit Laserscan-Daten auch Jahre später noch lesbar sind, liefern wir sie in offenen Austauschformaten wie E57, die sich unabhängig von einer bestimmten Software öffnen lassen. Ein Matterport-Rundgang bleibt online, solange das Hosting jährlich verlängert wird – darüber entscheiden Sie Jahr für Jahr neu.

Ein Sonderfall sind Orte, die nicht jederzeit zugänglich sind: Gedenkstätten, Friedhöfe mit eingeschränkten Öffnungszeiten, Türme oder Gebäude im Umbau. Hier macht die Aufnahme dauerhaft sichtbar, was vor Ort nur zu bestimmten Zeiten oder gar nicht betreten werden kann, so wie beim jüdischen Friedhof in Goslar.

Häufige Fragen

Ihre Frage ist nicht dabei? Fragen Sie uns direkt.

Wie ist das mit der DSGVO bei Aufnahmen im öffentlichen Raum?

Personen und Kennzeichen werden vor der Veröffentlichung unkenntlich gemacht. Mehr im Ratgeber zur DSGVO bei Außenaufnahmen.

Können mehrere Ämter dieselbe Aufnahme nutzen?

Ja, und das ist meist der wirtschaftlichste Weg: Eine Erfassung dient gleichzeitig Tourismusmarketing, Liegenschaftsverwaltung und Bauamt. Wir klären vorab, welche Formate die verschiedenen Stellen brauchen.

Lässt sich das über Fördermittel finanzieren?

Häufig ja – Digitalisierungs-, Tourismus- und Denkmalschutzprogramme kommen in Frage. Wir liefern Ihnen die technische Leistungsbeschreibung, die Sie für den Antrag brauchen; die Antragstellung selbst übernehmen Sie oder Ihr Fördermittelberater.

Wie läuft die Vergabe ab?

Das richtet sich nach Auftragswert und Ihren Vergaberegeln. Für kleinere Aufträge erhalten Sie ein schriftliches Festpreisangebot, das Sie direkt mit Vergleichsangeboten abgleichen können. Für förmliche Ausschreibungen liefern wir Leistungsbeschreibungen, die technisch eindeutig sind – auch wenn am Ende jemand anderes den Zuschlag bekommt.

Wie binden wir den Rundgang auf der Website der Stadt ein?

Per Einbettungscode, den wir mitliefern. Der Rundgang läuft im Browser auf Smartphone, Tablet und PC, ohne App.

Was soll in Ihrer Kommune sichtbar werden?

Erzählen Sie uns von Ihrem Vorhaben – wir melden uns mit einer Einschätzung zu Aufwand und Ablauf.